Beitragsart: Einsatz

  • Nächtlicher Einsatz wegen Gasgeruch

    Nächtlicher Einsatz wegen Gasgeruch

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 15. Juni wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Kurz vor dreiviertel zwei Uhr wurden wir zu einem gemeldeten Gasgeruch in einem Wohnhaus in Ernstbrunn alarmiert.

    Eine Familie war gerade vom Krankenhaus nach Hause gekommen, als sie in der Küche einen ungewöhnlichen Geruch bemerkte. In diesem Raum befindet sich auch eine Gastherme. Die Eltern reagierten rasch, brachten ihre Kinder wieder ins Freie und verständigten den Gasnotruf 128.

    Gemeinsam mit dem Strom- und Gasnetzbetreiber Netz Niederösterreich wurden wir zu diesem Einsatz alarmiert. Dort wurden wir bereits von den Hausbewohnern erwartet und über den seltsamen Geruch informiert. Der Einsatzleiter betrat gemeinsam mit einem weiteren Kameraden das Gebäude, ausgerüstet mit einem Mehrgasmessgerät. Die Messung ergab jedoch keinerlei Hinweise auf Gaskonzentrationen.

    Weitere Kameraden begaben sich ebenfalls ins Haus, um der Geruchsquelle auf den Grund zu gehen. Ein Mitglied unserer Mannschaft, das beruflich als Elektriker tätig ist, erkannte rasch den typischen Geruch verschmorter Elektronik.

    Nach intensiver Suche konnte das Ceranfeld als Ursache ausgemacht werden. Gemeinsam mit dem Hausherren wurde dieses ausgebaut und ins Freie gebracht. Kurz darauf traf auch ein Störungsmonteur der Netz Niederösterreich GmbH ein. Er führte eine weitere Freimessung durch und zeigte den Bewohnern eine Riechprobe an der Gashauptsperreinrichtung, um den Geruch besser einschätzen zu können.

    Nach rund 45 Minuten war der Einsatz für uns beendet und die Familie konnte beruhigt in ihr Zuhause zurückkehren.

    Bitte zögern Sie nicht, bei verdächtigen Gerüchen im Zusammenhang mit Gas die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 oder den Gasnotruf 128 zu rufen. Ihre Sicherheit geht vor.



    Gasgeruch in geschlossenen Räumen


    Gasgeruch in geschlossenen Räumen
    Sie haben einen Raum betreten, in dem es nach Gas riecht? Bleiben Sie ruhig und beachten Sie die folgenden Sicherheitsregeln:

    Lüften Sie den Raum (Fenster und Türen öffnen).
    Erzeugen Sie keine Flammen und Funken, betätigen Sie keine Schalter und telefonieren Sie nicht in diesem Raum.
    Unterbrechen Sie die Gasversorgung (Gerätehahn, Hauptabsperrung schließen).
    Warnen Sie die Mitbewohner (klopfen, nicht klingeln).
    Verlassen Sie und Ihre Mitbewohner den Gefahrenbereich.
    Wählen Sie von außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128.

  • Türöffnung nach Hilferuf

    Türöffnung nach Hilferuf

    Am Mittwochmorgen, dem 4. Juni, wurden wir zu unserem nächsten Einsatz alarmiert.
    Durch eine sogenannte Rufhilfe (Notrufuhr mit Sturzerkennung) wurde das Rote Kreuz zu einem möglichen Unfall in einer Wohnung gerufen. Da vor Ort niemand reagierte und den Rettungskräften kein Zugang zum Gebäude möglich war, wurden wir zur Unterstützung bei einer Türöffnung mit dem Verdacht auf einen Unfall hinzugezogen.

    Sechs Kameraden rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Türöffnungskoffer zum nur wenige Meter von der Feuerwehrzentrale entfernten Einsatzort aus.

    Nachdem das Gartentor überwunden und geöffnet werden konnte, erschien kurze Zeit später der Bewohner am Fenster. Sichtlich mitgenommen fragte der ältere Herr, was wir dort wollten.
    Er wies offensichtliche Verletzungen an der Stirn auf und wurde umgehend vom anwesenden Team des Roten Kreuzes medizinisch versorgt.

    Für uns war der Einsatz damit beendet, und wir konnten wieder einrücken.

  • Unwettereinsatz nach Starkregen auf der B6

    Unwettereinsatz nach Starkregen auf der B6

    Nach den lokalen Unwettern, die über das Land zogen, wurden auch wir zu einem Unwettereinsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 6, kurz nach Klement in Fahrtrichtung Laa, war durch starken Regen Erdmaterial von einem angrenzenden Feld auf die Fahrbahn geschwemmt worden.

    Da sich die Einsatzstelle im Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr Klement befand, wurde diese ebenfalls alarmiert.

    Vor Ort sicherten wir zunächst die Einsatzstelle ab und stoppten den Verkehr, um die Reinigungsarbeiten gefahrlos durchführen zu können. In gemeinsamer Arbeit wurde die Straße mithilfe von Schaufeln und Schlammschiebern vom Schlamm befreit. Anschließend reinigten wir die Fahrbahn mit der Straßenwaschanlage unseres HLFA3.

    Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, und wir konnten wieder einsatzbereit in unsere Feuerwehrzentrale einrücken.

  • PKW-Bergung nach Verkehrsunfall auf der B6

    PKW-Bergung nach Verkehrsunfall auf der B6

    Am Sonntagnachmittag, dem 25. Mai 2025, wurde unser Wechselladefahrzeug von der Freiwilligen Feuerwehr Hetzmannsdorf zu einer PKW-Bergung angefordert.

    Im Kreuzungsbereich von Hetzmannsdorf kam es auf der Bundesstraße 6 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Beide Lenker wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus gebracht.

    Ein Unfallfahrzeug wurde gesichert am Fahrbahnrand abgestellt und wird von einem Abschleppunternehmen abgeholt. Das zweite, fahruntaugliche Auto wurde mithilfe des Krans unseres Wechselladefahrzeugs auf ein Privatfahrzeug verladen und abtransportiert.

    Nach rund einer Stunde konnten die eingesetzten Kameraden wieder in die Feuerwehrzentrale einrücken. Für die Dauer der Bergearbeiten war die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

  • Schwerer Verkehrsunfall auf der B6 in Nodendorf

    Schwerer Verkehrsunfall auf der B6 in Nodendorf

    Am Montagnachmittag, dem 5. Mai 2025, kam es auf der Bundesstraße 6 im Ortsgebiet von Nodendorf (Bezirk Mistelbach) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

    Ein Kleintransporter kollidierte frontal mit einem LKW-Gespann. Der LKW-Lenker versuchte zwar noch, dem entgegenkommenden Fahrzeug durch ein Ausweichmanöver zu entgehen, streifte dabei jedoch eine Hausmauer. Der Fahrer des Kleintransporters wurde im Fahrzeug eingeklemmt, der LKW-Lenker erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.

    Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Niederleis und Helfens wurden wir zu diesem schweren Verkehrsunfall mit Menschenrettung alarmiert.

    Bei unserem Eintreffen wurde der LKW-Fahrer bereits vom Roten Kreuz medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Parallel dazu begannen wir gemeinsam mit den Kameraden der FF Niederleis mit der Befreiung des eingeklemmten Transporterfahrers. Unter Einsatz von zwei hydraulischen Rettungssätzen konnte die Person rasch aus dem Wrack befreit werden, leider kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt des Notarzthubschraubers Christophorus 9 konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

    Während der Wartezeit auf das Bestattungsunternehmen reinigten wir gemeinsam die Fahrbahn von Fahrzeugteilen, banden ausgelaufene Betriebsmittel und unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme. Anschließend musste noch auf die Drohnengruppe der Polizei zur detaillierten Dokumentation der Unfallstelle gewartet werden. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde der Kleintransporter mithilfe unseres Wechselladefahrzeugs geborgen und gesichert am Bauhof Niederleis abgestellt. Das LKW-Gespann wurde vom Abschleppunternehmen Raupold abtransportiert.

    Für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten war die Bundesstraße 6 rund vier Stunden lang in beide Fahrtrichtungen gesperrt.