Montagmittag, den 10. Juni, kam es im Kreuzungsbereich auf der B6 zu einem Zusammenstoß zweier PKWs.
Bei unserem Eintreffen am Einsatzort war die Unfallstelle bereits von der Polizei abgesichert, und die Fahrzeuglenker wurden vom Roten Kreuz betreut. Unsere Aufgabe war es, die beiden Unfallautos zurück auf die Straße zu ziehen. Anschließend wurden beide PKWs mit dem Wechsellader geborgen und gesichert abgestellt.
Für die Dauer der Bergearbeiten musste die Bundesstraße 6 kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden.
Beitragsart: Einsatz
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Verkehrsunfall auf der B6
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Folgeeinsätze in Gebmanns
Nach dem Unwetter am Montag gingen die Reinigungs- und Aufräumarbeiten am Dienstagnachmittag, den 4. Juni, in Gebmanns weiter. Erneut wurden Garagen und Hauseinfahrten von Schlamm und Dreck befreit.
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Hochwasser nach Unwetter in Gebmanns
Ein kräftiges Unwetter sorgte am Montagnachmittag, dem 03. Juni 2024, im Bezirk Korneuburg entlang der Bundesstraße 6 für zahlreiche überschwemmte Ortschaften. In Gebmanns fielen 70 Liter Regen pro Quadratmeter, was uns einen stundenlangen, kräfteraubenden Einsatz bescherte.
Von der südwestlichen Seite der Ortschaft kam das enorme Oberflächenwasser über die Felder, überschwemmte die Bundesstraße und im Ort die Wienerstraße. Von der gegenüberliegenden Seite drang das Wasser über den Gebmannsbach in die Ortschaft. In weiterer Folge überschwemmte und verschlammte das Oberflächenwasser die gesamte Länge der Ortschaft.
Das Wasser schoss am einen Ende von Gebmanns hinein, riss alles mit sich und spülte es am anderen Ortsende wieder heraus.
Bei unserer Alarmierung dachte jeder, wie in den letzten Tagen in Gebmanns, wieder an verschmutzte Verkehrswege und an Schlammräumung. Als die ersten Einsatzkräfte unserer Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, war die Situation jedoch plötzlich ganz anders.
Die Wienerstraße stand teilweise einen halben Meter unter Wasser und ein reißender Fluss bahnte sich seinen Weg durch den Ort.
Als erste Maßnahme wurde der gesamte Verkehr in beide Richtungen auf der B6 angehalten. Mehr konnten wir aufgrund der enormen Wassermassen zunächst nicht tun.
Leider zeigten manche Autofahrer ein rücksichtsloses Verhalten und ignorierten sogar die Straßensperren, indem sie einfach durchfuhren.
Unserem Einsatzleiter, Hauptbrandinspektor Mario Liebhart, war sofort klar, dass dieser Einsatz nicht ohne weitere Einsatzkräfte zu bewältigen sei. Darum wurden die Freiwilligen Feuerwehren Au, Klement und Thomasl nachalarmiert, und in weiterer Folge wurden auch der Gemeinde-LKW und Radlader angefordert.
Nachdem das Wasser langsam zurückgegangen war, konnten wir mit den Aufräum- und Reinigungsarbeiten beginnen. Gemeinsam wurden Unmengen an Schlamm und Dreck händisch und maschinell weggeschoben und volle Gräben ausgebaggert.
Straßen und Gehwege wurden gewaschen, Häuser und Garagen ausgepumpt. Die Arbeiten in Gebmanns dauerten bis nach Mitternacht und die Reinigungsarbeiten der Fahrzeuge und Gerätschaften nahmen ebenfalls noch einige Zeit in Anspruch.
Erschöpft und völlig durchnässt, wurden wir nur kurze Zeit später, um zwei Uhr früh, von Florian Stockerau zu Auspumparbeiten in Ernstbrunn alarmiert. Bei einem Haus drang Wasser über ein Fenster in einem Lichtschacht in den Keller ein.
Zum Glück konnten wir diesen Einsatz schnell abarbeiten.
Da es in diesem Zeitraum wieder stark regnete, fuhren wir erneut nach Gebmanns, um die Lage zu kontrollieren. Um das Oberflächenwasser besser ableiten zu können, wurde mit Holz eine kleine Wehr gebaut.
Um kurz vor drei Uhr früh konnten wir unseren Einsatz beenden und wieder in unsere Feuerwehrzentrale einrücken.
Insgesamt standen rund 60 Mann mit 15 Fahrzeugen knapp 8 Stunden im Einsatz (Folgeeinsätze nicht einbezogen).
Auf diesem Weg möchten wir uns bei den Kameraden aus Au, Klement und Thomasl für ihre Hilfe und die perfekte Zusammenarbeit bedanken. -

Unwettereinsatz in Gebmanns, Bundesstraße 6
Um 00:28 Uhr am 1. Juni 2024 wurden wir erneut zu einem Einsatz in Gebmanns alarmiert.
Aufgrund der wie angekündigten neuen Unwetter waren Teile der Bundesstraße 6 erneut verschlammt.
Unsere Bereitschaft im Feuerwehrhaus ermöglichte eine schnelle Reaktion.
Wir rückten umgehend mit dem HLF3 und dem RLFA aus, um die betroffenen Abschnitte zu reinigen und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Nach über eineinhalb Stunden konnten wir auch diesen Einsatz erfolgreich beenden und müde und erschöpft in unserer Feuerwehrzentrale einrücken. -

Unwettereinsatz in Merkersdorf und Gebmanns
Am Freitagabend, dem 31. Mai 2024, wurden wir erneut zu einem Unwettereinsatz in Merkersdorf alarmiert. Die Einsatzadresse war uns bereits bekannt, da es sich erneut um dasselbe Haus handelte, das bereits am Montag, dem 27. Mai, von Schlamm und Wasser überschwemmt worden war.
Bei unserer Ankunft wurden wir erneut vom Einsatzleiter der Feuerwehr Merkersdorf, Hauptbrandinspektor Benedikt Schaffer, darüber informiert, dass die örtlichen Kräfte bereits an der Einsatzadresse arbeiteten. Wir wurden angewiesen, mit unserem HLF3 und RLFA die gleichen Bereiche wie am Montag zu reinigen.
Etwa 45 Minuten nach Einsatzbeginn erhielten wir über die Bereichsalarmzentrale Stockerau die Meldung, dass die Bundesstraße 6 in Gebmanns an mehreren Stellen verschlammt sei.
Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter Merkersdorf unterbrachen wir unsere Arbeiten in Merkersdorf und fuhren nach Gebmanns. Dort angekommen, mussten mehrere Abschnitte von Schlamm befreit und gereinigt werden.
Nachdem der gröbste Teil der Arbeiten in Gebmanns erledigt war, entschied unser Einsatzleiter, Hauptbrandinspektor Mario Liebhart, das HLF3 wieder nach Merkersdorf zu schicken, um dort die örtlichen Kräfte zu unterstützen. Die Besatzung des Rüstlöschfahrzeugs blieb in Gebmanns, bis die Arbeiten abgeschlossen waren.
Nach drei Stunden konnten alle unsere Fahrzeuge wieder in die Feuerwehrzentrale einrücken, und die Einsatzbereitschaft wurde wiederhergestellt. Da für Mitternacht erneut Gewitter angekündigt waren, verblieb ein Teil unserer Mannschaft im Feuerwehrhaus, um einsatzbereit zu bleiben.