Am Donnerstagmorgen, den 10. Oktober 2024, wurden wir zu einer Tierrettung beim Schloss Ernstbrunn alarmiert. Eine Stute war bei einem Spaziergang mit einem Hinterlauf durch eine Schachtabdeckung gebrochen und zu Fall gekommen. Da es den Mitarbeitern und der Besitzerin nicht gelang, das Pferd aus seiner misslichen Lage zu befreien, wurden wir zur Unterstützung gerufen.
Bei unserem Eintreffen wurde ein weiterer Versuch unternommen, die Stute mit Manneskraft auf die Beine zu bringen. Um das Tier nicht weiter zu beunruhigen, blieben alle nicht benötigten Einsatzkräfte hinter den Einsatzfahrzeugen, und auch Sondersignale wie das Blaulicht wurden bei unserer Ankunft abgeschaltet.
Nach dem Eintreffen der Tierärztin, Dipl. Tzt. Johanna Amschl, die das Pferd medizinisch beruhigte, wurde in Absprache mit unserem Einsatzleiter entschieden, die Rettung mithilfe des Krans unseres Wechselladefahrzeuges durchzuführen. Der Kran wurde neben dem Tier in Position gebracht, und nachdem die breiten Hebebänder angelegt waren, konnte das Pferd mit einem kurzen Hub sicher aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Glücklicherweise konnte das Pferd nach der Rettung den Unfallort selbstständig mit seiner Besitzerin verlassen. Die Tierärztin führte anschließend eine genaue Untersuchung durch, um sicherzustellen, dass das Tier keine weiteren Verletzungen davongetragen hatte.
Die Mitarbeiter vor Ort sorgten umgehend für die fachgerechte Verschließung des Schachtes, sodass keine weiteren Unfälle passieren können. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Einsatzes konnten wir abrücken. Wir sind erleichtert, dass dem Tier nichts Ernstes zugestoßen ist und die Zusammenarbeit vor Ort ruhig und reibungslos verlief.
Beitragsart: Einsatz
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Pferderettung beim Schloss Ernstbrunn
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Kurzer Einsatz nach Baumblockade
Am Dienstagabend, den 8. Oktober 2024, wurden wir während der Primetime gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Maisbirbaum zu einem Sturmeinsatz alarmiert. Auf der Landstraße 27, zwischen Ernstbrunn und Merkersdorf, hatte der starke Wind einen Baum zu Fall gebracht, der eine Fahrspur blockierte.
Zusammen mit den Kameraden aus Maisbirbaum beseitigten wir die Blockade. Nach ein paar Handgriffen und einer kurzen Reinigung der Straße war der Einsatz auch schon beendet. Innerhalb weniger Augenblicke konnten die rund 30 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen wieder abrücken. -

PKW-Bergung nach Verkehrsunfall
Am Sonntagabend, dem 6. Oktober 2024, wurden wir zum dritten Verkehrsunfall innerhalb von zwei Tagen alarmiert. Auch bei diesem Unfall verlor der Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit voller Wucht in den Straßengraben.
Die Freiwilligen Feuerwehren Großrußbach, Karnabrunn und Kleinebersdorf, das Rote Kreuz sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 9 wurden zur Menschenrettung alarmiert. Nach der erfolgreichen Rettung der verunfallten Person forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr Kleinebersdorf über die Bereichsalarmzentrale Stockerau unseren Wechsellader zur Fahrzeugbergung an.
Daraufhin rückten zwei unserer Kameraden aus, bargen das Fahrzeug mit dem Kran und stellten es am Bauhof in Weinsteig gesichert ab. -

Menschenrettung nach Verkehrsunfall
Nur eine Stunde nach dem jährlichen Zivilschutz-Probealarm heulten erneut die Sirenen in Ernstbrunn und Steinbach. Auf der Bundesstraße 6, im Kreuzungsbereich Steinbach – Thomasl, ereignete sich eine heftige Kollision zweier PKW. Die Wucht des Aufpralls schleuderte beide Fahrzeuge von der Fahrbahn. Eines kam in einem angrenzenden Feld zum Stillstand, das andere landete mit zwei Insassen im Bach.
Binnen weniger Minuten rückten wir zur Menschenrettung aus. Bei unserem Eintreffen war die Polizei bereits vor Ort. Unser Einsatzleiter verschaffte sich sofort einen Überblick über die Lage. Glücklicherweise war niemand in den Fahrzeugen eingeklemmt, jedoch saßen zwei Personen noch im Pkw, der im Bach gelandet war. Wir begannen sofort mit der Betreuung der Verletzten und dem Aufbau des Brandschutzes.
Nahezu gleichzeitig trafen die ersten Rettungskräfte sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 9 ein. Nach der Erstversorgung durch die Notärzte wurden die beiden Insassen, zunächst der Fahrer und dann die Beifahrerin, mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet.
Wie auch beim Unfall am Vormittag erlitten alle drei Beteiligten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden ins Landeskrankenhaus Mistelbach gebracht.
Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei bargen wir die beiden Unfallfahrzeuge mit dem Wechsellader und stellten sie am Bauhof Ernstbrunn gesichert ab. Abschließend wurden Fahrzeugteile eingesammelt und die Fahrbahn gereinigt.
Der Einsatz konnte nach etwa zweieinhalb Stunden beendet werden, und wir rückten wieder einsatzbereit in die Feuerwehrzentrale ein. -

PKW Bergung nach Verkehrsunfall
Am Samstagvormittag, dem 5. Oktober 2024, wurden wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Thomasl zu einer Fahrzeugbergung auf die B40, im Kreuzungsbereich Richtung Niederleis, alarmiert.
Ein Pkw-Lenker verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und wurde durch die Wucht des Unfalls in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der Fahrer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde bei unserem Eintreffen bereits vom Roten Kreuz erst versorgt und anschließend ins Krankenhaus nach Mistelbach transportiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Thomasl übernahm die Absicherung der Unfallstelle sowie die Verkehrsregelung. Wir zogen das beschädigte Fahrzeug mithilfe der Seilwinde unseres Hilfeleistungsfahrzeuges 3 wieder auf die Straße zurück. Anschließend wurde der Pkw beim Feuerwehrhaus Thomasl gesichert abgestellt.
Nach der Reinigung der Fahrbahn konnten alle eingesetzten Kräfte ihre Einsatzbereitschaft wiederherstellen.