Beitragsart: Übung

  • neuer Atemluftkompressor

    neuer Atemluftkompressor

    In den vergangenen Wochen, zwischen Einsätzen und den Vorbereitungsarbeiten für das Oldtimertreffen und unser Oktoberfest, gab es für uns ein freudiges Ereignis, das bisher unerwähnt blieb.
    Unser Kommandant Mario Liebhart und unser Sachbearbeiter Atemschutz Stefan Ludwig konnten den neuen Atemluftkompressor, bei der Firma Bauer Kompressoren in Wiener Neudorf, übernehmen. Damit endet die lange Dienstzeit des alten Kompressors, der seit 1991 bei uns stationiert war.

    Insgesamt kamen vom 15. Jänner 1991 bis 26. Februar 2025 stolze 6397 Füllungen zusammen. Allein in den vergangenen zwei Jahren waren es 349 Stück, viele davon bei größeren Brandeinsätzen wie dem Schirmböck-Brand, dem Scheunenbrand Kainrath, dem Mühlenbrand Mechtler oder dem Wohnhausbrand Löscher. Zum Vergleich verzeichnete der Atemschutzcontainer in Stockerau im gleichen Zeitraum 78 Füllungen. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig der Standort Ernstbrunn für eine sichere Atemluftversorgung in unserer Marktgemeinde ist.

    Doch auch die Technik bleibt nicht stehen. In den letzten fünf Jahren mussten rund 10.000 Euro in Reparaturen und Instandhaltung gesteckt werden, ohne dass dabei ein Umbau auf den Stand der Technik möglich gewesen wäre. Zuletzt versagte das Gerät beim Füllen von 84 Flaschen im Einsatzbetrieb, ein zerborstenes Manometer machte einen Weiterbetrieb unmöglich. Allein diese Reparatur hätte 1.600 Euro verschlungen.

    Die Anforderungen von heute und für die Zukunft liegen eindeutig bei der 300 bar Technologie mit einer Leistung von mindestens 300 Litern pro Minute. Der alte Kompressor brachte nur 200 bar und theoretisch 150 Liter pro Minute, was nach all den Jahren kaum noch erreicht wurde. Auch ein Angebot zur Umrüstung auf 300 bar machte keinen Sinn, da es über 16.000 Euro gekostet hätte und die Basis dennoch ein über 30 Jahre altes Gerät geblieben wäre.

    Der neue Atemluftkompressor kombiniert nun 200 und 300 bar Technik. Damit sind wir nicht nur für aktuelle Einsätze bestens ausgerüstet, sondern auch für den kommenden Umstieg auf Überdruckmasken. Diese benötigen mehr Luft, bieten dafür aber den entscheidenden Vorteil, dass keine Schadstoffe in die Maske eindringen können. Ein wichtiger Schritt, der in den nächsten Jahren auf alle Feuerwehren zukommen wird.

    Mit der Investition in den neuen Kompressor ist sichergestellt, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde Ernstbrunn auch künftig schnell, zuverlässig und zukunftssicher mit Atemluft versorgt werden können. Wir möchten uns an dieser Stelle im Namen aller zehn Feuerwehren herzlich bei der Marktgemeinde für die Übernahme der Kosten bedanken, die diese wichtige Anschaffung möglich gemacht hat.

    Inzwischen hat der neue Kompressor, seit seiner Segnung beim Oktoberfest, bereits seine ersten Flaschen nach einem Fahrzeugbrand und einer Übung gefüllt.

  • Zivilschutz – Probealarm 2025

    Zivilschutz – Probealarm 2025

    Am Samstag, den 04. Oktober 2025 findet zwischen 12:00 und 13:00 Uhr der Zivilschutz – Probealarm in ganz Österreich statt.


    Mit mehr als 8.000 Sirenen sowie über KAT-WARN Österreich/Austria kann die Bevölkerung im Katastrophenfall gewarnt und alarmiert werden.
    Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird einmal jährlich von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres mit den Ämtern der Landesregierungen ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

    Zum zweiten Mal wird auch ein AT-Alert direkt auf dein Handy geschickt – ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung moderner Bevölkerungswarnung.

    Text: NÖ Zivilschutzverband

  • Oktoberfest 2025

    Oktoberfest 2025

    Von 26. bis 28. September 2025 feierten wir wieder unser traditionelles Oktoberfest. An allen drei Tagen durften wir zahlreiche Gäste begrüßen, die bei bester Stimmung mit uns gefeiert haben.

    Zum Festauftakt gab es herzhafte Heurigenschmankerl aus der Region Leiser Berge. Ab 21:00 Uhr sorgte das Duo „Die Weinsteiger“ für ausgezeichnete musikalische Unterhaltung und beste Stimmung in der Fahrzeughalle.
    Der Partykeller, ein weiterer Höhepunkt unseres Festes, war wie gewohnt bis in die frühen Morgenstunden gut gefüllt.

    Am Samstag erweiterten wir unser kulinarisches Angebot um warme Speisen wie Bratwurst, Koteletts, Fire-Potatoes und Blunzengröstl. Wie auch am Freitag gab es an beiden Tagen köstliche Langos, die großen Anklang fanden.
    Ab 21:00 Uhr brachte die Band „Sunnseitn.“ mit energiegeladener Musik die Halle zum Beben.

    Der Sonntag begann um 10:00 Uhr mit einer Feldmesse, abgehalten von Feuerwehrkurat Pfarrprovisor Mag. Siegfried Bamer. Im Anschluss wurden unser neuer Atemluftkompressor und die Rettungssäge gesegnet.

    Danach begrüßte Kommandant HBI Mario Liebhart alle anwesenden Gäste und Ehrengäste, darunter Nationalratsabgeordneter Andreas Minnich, Bürgermeister Gerhard Toifl, Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirkes Hollabrunn Landesfeuerwehrrat Alois Zaussinger, Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Brandrat Hannes Holzer, Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Korneuburg Brandrat Christoph Nebenführ und dessen Stellvertreter Abschnittsbrandinspektor Karl Böhm.
    Aus dem benachbarten Feuerwehrabschnitt wurde Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Stockerau Brandrat Manfred Kreitmayer mit seinem Team willkommen geheißen. Ebenso richtete er seinen Gruß an alle anwesenden Unterabschnittskommandanten sowie die Feuerwehrkommandanten der Marktgemeinde Ernstbrunn. Auch Altbürgermeister und Ehrenabschnittsbrandinspektor Horst Gangl wurde besonders willkommen geheißen.

    Stellvertretend für alle Ehrendienstgrade wurde unser Ehrenkommandant und Ehrenabschnittsbrandinspektor Johann Tillmann begrüßt, dem zugleich zu seinem Geburtstag gratuliert wurde. Stellvertretend für alle Fahrzeugpatinnen hieß Kommandant Liebhart außerdem unsere Feuerwehrhauspatin Doris Nentwig herzlich willkommen.

    Im Zuge seiner Ansprache bedankte sich Kommandant Liebhart bei besonderen Unterstützern. Gemeinsam mit OBI Roman Meisel überreichte er Blumensträuße an Gerlinde Zotter, HLM Josef Lorenz sowie unsere Küchenchefinnen Andrea Gangl und OFM Cornelia Lorenz.
    Im Anschluss sprachen Bürgermeister Toifl, Landesfeuerwehrrat Zaussinger und NR Andreas Minnich Grußworte.

    Danach folgte der Höhepunkt des Festaktes, die Ehrung verdienter Kameraden. Überreicht wurden diese durch Landesfeuerwehrrat und engen Freund der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn Alois Zaussinger.

    Das Verdienstzeichen 3. Klasse Bronze des NÖ Landesfeuerwehrverbandes erhielten:

    OFM Hans Bachl
    OFM Martin Edelbauer
    HFM Philipp Stöger
    LM Michael Prohaska
    OLM Christian Bodendorfer


    Auch unser Kommandant HBI Mario Liebhart wurde mit dem Verdienstzeichen 3. Klasse überrascht.
    Mit dem Verdienstzeichen 2. Klasse Silber wurde OV Martin Zotter ausgezeichnet.

    Darüber hinaus erhielten 32 Kameradinnen und Kameraden die Katastropheneinsatzmedaille Hochwasser 2024 des NÖ Landesfeuerwehrverbandes.

    Den feierlichen Abschluss des Festaktes bildete das Abspielen der Landeshymne durch die Musikkapelle Ernstbrunn, die bereits die Festmesse und den Frühschoppen musikalisch umrahmte.

    Zum Frühschoppen wurden Grill-Spezialitäten und frische Schnitzel serviert. Kommandant Liebhart wünschte allen Gästen einen schönen und gemütlichen Sonntag.
    Am Nachmittag klang das Oktoberfest 2025 langsam aus. Gleichzeitig begannen die Aufräumarbeiten, bei denen uns wieder zahlreiche fleißige Hände unterstützten.

    Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Unterstützern und Helfern, die dieses Wochenende zu einem großartigen Fest gemacht haben, und freuen uns schon jetzt auf das Oktoberfest 2026.

  • Actionreiche Übung im Kalkwerk Ernstbrunn

    Actionreiche Übung im Kalkwerk Ernstbrunn

    Am 1. September 2025 endeten nicht nur die Sommerferien, sondern auch unsere Übungspause in den Sommermonaten Juli und August. Am Montagabend fand daher die erste Gesamtübung nach dieser Pause statt. Themenschwerpunkte waren die „Menschenrettung“ und die „schwere Bergung“ im oberen Kalkwerk Ernstbrunn.

    Gemeinsam mit der Profi Baustoffe Austria GmbH dürfen wir einmal im Jahr im Steinbruch Ernstbrunn üben. Auch dieses Mal wurden wir ordentlich gefordert.

    Übungsannahme war eine eingeklemmte Person unter einem Muldenkipper. Nach einer kurzen Vorbesprechung und Einweisung durch das Personal von Profi Baustoffe machten wir uns mit drei Fahrzeugen zum Übungsort auf. Dort erkundete der Übungsleiter die Lage und informierte anschließend die Gruppenkommandanten über die Aufgaben. Die Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges übernahm die Rettung der eingeklemmten Person. Die Mannschaft des Hilfeleistungsfahrzeuges 3 stellte den Brandschutz sicher, sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte bei der Betreuung der verletzten Person.

    Mit Hebekissen und Pölzholz wurde der Muldenkipper Stück für Stück angehoben, um die rund 80 Kilogramm schwere Übungspuppe zu retten. Mithilfe eines Spineboards konnte sie aus der Mulde befreit und anschließend medizinisch erst versorgt werden.

    Nachdem die Rettung erfolgreich abgeschlossen war, stand der nächste Übungsteil an. Mit dem hydraulischen Rettungssatz, bestehend aus Rettungsstempel und Spreizer, wurde die etwa 15 Tonnen schwere Kippmulde angehoben. Danach folgte die schwierigste Aufgabe der Übung, der umgestürzte Stahlkoloss musste wieder aufgestellt werden. Die Fahrzeuge wurden in Position gebracht und mithilfe von Seilwinden, Ketten, Schäkeln und Rundschlingen konnte das ehemalige Baufahrzeug kontrolliert und sicher aufgerichtet werden.

    Zum Abschluss wurden die Geräte versorgt und die Einsatzfahrzeuge gewaschen. Nach mehr als zwei Stunden konnte die Übung offiziell beendet werden. Bei der Nachbesprechung vor unserer Feuerwehrzentrale zeigten sich alle begeistert von dieser anspruchsvollen und lehrreichen Übung.

    Ein besonderer Dank gilt der Profi Baustoffe Austria GmbH und Herrn Thomas Wojna, die uns auch heuer wieder die Möglichkeit gegeben haben, in diesem besonderen Umfeld anspruchsvolle Szenarien zu beüben.

  • Kinder-Blaulichttag 2025

    Kinder-Blaulichttag 2025

    Am 22. August 2025 machte das Ferienspiel der Marktgemeinde Ernstbrunn erneut Halt bei der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.
    Auch heuer nahmen wieder über 70 Kinder am Blaulichttag teil, nachdem im Vorjahr ein neuer Besucherrekord aufgestellt worden war. Mit strahlenden Augen durchliefen die Kinder die vorbereiteten Stationen.

    Neben der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn waren auch das Rote Kreuz Ernstbrunn, die Polizei Ernstbrunn sowie das ABC-Abwehrzentrum des Österreichischen Bundesheeres aus Korneuburg mit dabei. Besonders gefreut hat uns die spontane Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Hollabrunn, die mit ihrer Drehleiter sehr kurzfristig einsprang, nachdem jene der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg Stadt ausgefallen war. Damit leistete sie einen wichtigen Beitrag zu dieser gelungenen Veranstaltung.

    Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder ihr Geschick beim „Feuerlöschen“ und beim Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts unter Beweis stellen. Mutig zeigten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in luftiger Höhe auf der Drehleiter sowie beim Kistenklettern. Die Polizei, das Rote Kreuz und das Bundesheer boten ebenfalls spannende Einblicke in ihre Aufgabenbereiche und sorgten für jede Menge Spaß.

    Nach knapp drei aufregenden Stunden hatten die Kinder alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert. Zur Stärkung gab es kalte Getränke und heiße Würstchen. Danach überreichte Kommandant Mario Liebhart jedem Kind persönlich eine Urkunde für Mut und Tapferkeit. Vor dem gemeinsamen Gruppenfoto richtete Hauptbrandinspektor Liebhart noch einige Worte an die Kinder, Eltern sowie alle Helferinnen und Helfer. Besonders bedankte er sich bei den langjährigen Unterstützern aus den befreundeten Organisationen. Aus diesem Grund wurden der Polizei Ernstbrunn, dem Roten Kreuz Ernstbrunn und dem ABC-Abwehrzentrum des Österreichischen Bundesheeres aus Korneuburg gläserne Dankesplaketten überreicht.

    Auch auf diesem Weg möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn das Ferienspiel wieder Station in unserer Feuerwehrzentrale macht.