Beitragsart: Übung

  • Befahrung im Ernstbrunner Wald

    Befahrung im Ernstbrunner Wald

    Am Montagnachmittag, dem 08. Juni 2026, führte es das Kommando sowie eine kleine Delegation an Chargen in den Ernstbrunner Wald, den größten geschlossenen Eichenmischwald Mitteleuropas.

    Gemeinsam mit der Reuss’schen Forstverwaltung wurden in einer über dreistündigen Befahrung die wichtigsten Hauptverkehrswege des weitläufigen Waldgebietes erkundet. Dabei wurden unter anderem die Haupteinfahrtstore sowie Forst-, Verwaltungs- und Bezirksgrenzen besichtigt und abgefahren. Zur Orientierung diente neben den Erklärungen der Förster auch entsprechendes Kartenmaterial.

    Mit ihren geländegängigen Fahrzeugen brachten uns die Mitarbeiter der Reuss’schen Forstverwaltung zu markanten Punkten im Waldgebiet. Große Lichtungen und Wiesen, Teiche sowie wichtige Kreuzungen wurden dabei angefahren und erklärt.

    Der Anlass für diese gemeinsame Befahrung war die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und Forstverwaltung. Seitens der Forstverwaltung wird die größere Gefahr nicht in einem Waldbrand gesehen, sondern vielmehr in möglichen Forstunfällen, bei denen wir zur Unterstützung alarmiert werden könnten. Dennoch können durch den Einsatz großer Forstmaschinen auch Brände entstehen, weshalb eine gute Ortskenntnis und das Wissen über Zufahrtswege und markante Punkte im Wald von großer Bedeutung sind.

    Wie groß das Waldgebiet tatsächlich ist und welche Höhenunterschiede darin zu bewältigen sind, wurde vielen Teilnehmern erst während der Befahrung bewusst. Trotz der mehr als drei Stunden dauernden Fahrt wurden lediglich die wichtigsten Hauptverkehrswege befahren.

    Wir bedanken uns bei der Reuss’schen Forstverwaltung, insbesondere bei Oberförster Ing. Anton Slepicka und seinem Team, für die Möglichkeit dieser interessanten Befahrung sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

  • Fahrzeugabsturz in Graben als Übungsannahme

    Fahrzeugabsturz in Graben als Übungsannahme

    Am Montagabend, dem 1. Juni 2026, fand unsere monatliche Übung statt. Übungsannahme war eine Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall.

    Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und nach einem Straßendurchlass in einem tiefen Graben zum Stillstand gekommen. Aufgrund der ungünstigen Lage des Kleinwagens gestaltete sich der Zugang zur verunfallten Person im Fahrzeug äußerst schwierig, wodurch auch die Erstversorgung erschwert wurde.

    Nach dem Eintreffen am Übungsort veranlasste der Einsatzleiter umgehend die Absicherung der Unfallstelle sowie den Aufbau des Brandschutzes. Gleichzeitig wurde damit begonnen, einen sicheren Zugang zum Unfallfahrzeug zu schaffen.

    Die Mannschaften des Rüstlöschfahrzeuges und des Hilfeleistungsfahrzeuges arbeiteten dabei Hand in Hand, um die eingeklemmte Person rasch zu erreichen. Nachdem das Fahrzeug gesichert worden war, wurde die Heckscheibe mittels Federkörner entfernt. Dadurch konnte ein Feuerwehrmitglied in das Fahrzeuginnere gelangen und die Person betreuen.

    Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, entschied sich der Einsatzleiter für eine möglichst rasche Rettung der verunfallten Person. Die Fahrertür konnte von innen geöffnet werden. Währenddessen stellte sich jedoch heraus, dass die im Fahrzeug befindliche Person auf dem Beifahrersitz angeschnallt war. Da vom Lenker jede Spur fehlte, wurde umgehend eine Personensuche eingeleitet.

    Der Beifahrer konnte schließlich mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde die Person mittels Korbschleiftrage und über eine Leiter aus dem Graben zu den Rettungskräften transportiert.

    Auch die Personensuche konnte kurze Zeit später erfolgreich beendet werden, da der vermisste Lenker von der Polizei aufgefunden werden konnte.

    Bevor das Unfallfahrzeug mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges geborgen wurde, fand noch eine ausführliche Übungsnachbesprechung statt. Dabei wurden die gewählten Vorgehensweisen analysiert sowie deren Vor- und Nachteile besprochen. Darüber hinaus wurden alternative Taktiken und Rettungsmöglichkeiten theoretisch durchgesprochen.

    Alles in allem war es eine sehr gut ausgearbeitete und anspruchsvolle Übung, die einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig eine gute und koordinierte Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte ist.

  • Feuerlöscher-Überprüfung 2026

    Feuerlöscher-Überprüfung 2026

    Von Donnerstag, dem 21. Mai, bis Samstag, dem 23. Mai 2026, fand bei uns wieder die alle zwei Jahre durchgeführte Feuerlöscher-Überprüfungsaktion statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Feuerlöscher auf Funktion und Sicherheit kontrollieren zu lassen.

    Ein regelmäßig überprüfter und gewarteter Feuerlöscher kann im Ernstfall entscheidende Sekunden bringen und hilft dabei, Entstehungsbrände rasch zu bekämpfen. Umso erfreulicher ist es, dass dieses Angebot auch heuer wieder sehr gut angenommen wurde.

    Sollte ein Kleinlöschgerät aufgrund des Alters, technischer Mängel oder Beschädigungen nicht mehr den Vorschriften entsprochen haben, bestand direkt vor Ort die Möglichkeit, ein neues Gerät zu erwerben. Zusätzlich wurden auch Löschdecken sowie Rauchmelder durch die Fachfirma angeboten.

    Ein herzliches Dankeschön gilt der Firma Markhart BrandSchutzService für die gewohnt professionelle Durchführung sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Überprüfungsaktion.

  • Blaulichttag in der Volksschule Ernstbrunn

    Blaulichttag in der Volksschule Ernstbrunn

  • Bezirkswasserjugendspiele in Ernstbrunn

    Bezirkswasserjugendspiele in Ernstbrunn

    Am Mittwochvormittag, dem 13. Mai 2026, war die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn Austragungsort der Bezirkswasserjugendspiele der Mittelschulen des Bezirks Korneuburg. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Öko-Mittelschule Ernstbrunn unter der Leitung von Direktor Dipl. Päd. Thomas Laab und seinem Team.

    Rund 180 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer fanden sich rund um unsere Feuerwehrzentrale ein, um am Bewerb rund um das Thema Wasser teilzunehmen. An mehreren abwechslungsreichen Stationen wurde den Jugendlichen das Thema Wasser spielerisch und spannend nähergebracht.

    Was wären Wasserspiele und Feuerwehr ohne Zielspritzen?
    So konnten die Schülerinnen und Schüler bei unserer Station ihr Können mit der Kübelspritze unter Beweis stellen. Auch bei der Station des Roten Kreuzes Ernstbrunn waren Schnelligkeit und Geschick gefragt. Bei den weiteren Stationen stand vor allem das Wissen rund um das Thema Wasser im Mittelpunkt.

    Nach rund zwei Stunden hatten die acht Gruppen der verschiedenen Schulen den Bewerb erfolgreich absolviert und versammelten sich anschließend zur Siegerehrung. Nach Ansprachen von Direktor Thomas Laab sowie Schulqualitätsmanager Philipp Griesmayr, BEd MA MA, wurde der Pokal an die Siegerklasse überreicht.

    Wir gratulieren allen Gruppen herzlich zu ihren tollen Leistungen und besonders der Siegergruppe der Öko-Mittelschule Ernstbrunn, die sich mit großem Vorsprung den ersten Platz sichern konnte.

    Für uns besonders erfreulich, in der Siegergruppe waren auch einige Mitglieder unserer Feuerwehrjugend vertreten, die beim Zielspritzen selbstverständlich ebenfalls mit einer überragenden Bestzeit überzeugen konnten.