Beitragsart: Übung

  • Brandschutzbegehung im Begleiteten Wohnen Ernstbrunn

    Brandschutzbegehung im Begleiteten Wohnen Ernstbrunn

    In Ernstbrunn wird in wenigen Wochen ein neues und besonderes Wohngebäude eröffnet, das Begleitete Wohnen Ernstbrunn der WETgruppe. In dem Gebäude entstehen 23 geförderte Wohnungen.

    Aus diesem Anlass gewährte uns Herr Mario Hofer stellvertretend für die WETgruppe einen Einblick in das neue Objekt. Nach einer kurzen Begrüßung vor dem Gebäude ging es für das Kommando sowie die Fachchargen zur Besichtigung ins Innere.

    Unser Hauptaugenmerk lag dabei natürlich auf den technischen Einrichtungen wie Heizungs- und Technikräumen, dem Aufzug sowie auf sämtlichen Maßnahmen und Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Vom Stiegenhaus über den Gemeinschaftsraum bis hin zu einzelnen Wohnungen und dem Innenhof wurde uns alles gezeigt und ausführlich erklärt.

    Nach rund einer Stunde war die Begehung beendet.

    Auf diesem Weg bedanken wir uns nochmals bei Mario Hofer für die gute Zusammenarbeit sowie für den reibungslosen und vorbildlichen Ablauf mit der WETgruppe.


    Weitere Informationen über das Begleitete Wohnen Ernstbrunn:
    Gemeinde Ernstbrunn
    WTEgruppe

  • Monatsübung im Wertstoffsammelzentrum

    Monatsübung im Wertstoffsammelzentrum

    Am Montagabend dem 02. März fand unsere monatliche Übung statt. Im Mittelpunkt stand diesmal der Branddienst. Als Übungsobjekt stand uns das Wertstoffsammelzentrum Ernstbrunn zur Verfügung.

    Übungsannahme war eine Verpuffung aus unbekannter Ursache mit einer vermissten Person im Gebäude.

    Nach dem Eintreffen wurden die beiden Gruppenkommandanten unserer Tanklöschfahrzeuge vom Übungsleiter angewiesen, das Objekt über zwei unterschiedliche Zugänge zu betreten. Zwei Atemschutztrupps begannen umgehend mit der Personensuche im Inneren, ein dritter Trupp stand als Reservetrupp in Bereitschaft.

    Bereits nach kurzer Zeit konnte ein Atemschutztrupp eine bewusstlose Person auffinden und ins Freie bringen. Dort wurde die reglose Person von unseren Kräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

    Währenddessen entdeckte der zweite Atemschutztrupp im Gebäude einen beschädigten und auslaufenden Behälter mit Gefahrennummer. Aufgrund eines Kommunikationsfehlers wurde zunächst eine falsche Stoffnummer weitergegeben. Dadurch entstand kurzzeitig Unruhe an der Einsatzstelle, da der Verdacht auf einen radioaktiven Stoff im Raum stand.

    In der Folge wurde das Gebäude geräumt und alle Atemschutztrupps zogen sich geordnet zurück. In dieser Phase brach plötzlich ein Atemschutzgeräteträger zusammen. Der Rettungstrupp machte sich umgehend bereit. Da ein weiteres Vorgehen zusätzlicher Kräfte im Gebäude die Lage verschärft hätte, mussten die beiden Truppmitglieder ihren gesundheitlich beeinträchtigten Kameraden selbst ins Freie bringen.

    Nach einer kurzen, durchaus intensiven Phase konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nicht um Radioaktivität, sondern um ein quecksilberhaltiges Pestizid.

    Bereits bei der ersten Meldung über einen möglichen Gefahrenstoff wurden durch den Übungsleiter zusätzliche Feuerwehr- und Spezialkräfte nachalarmiert.

    Nach gut einer Stunde erklärte der Übungsausarbeiter das Übungsende. Im Anschluss wurde bei einem kurzen Gruppenfoto sowie einer gemeinsamen Nachbesprechung das Vorgehen analysiert. Dabei wurden Fehler offen angesprochen, um aus ihnen zu lernen und für zukünftige Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein.

  • Kinderfaschingsparty 2026

    Kinderfaschingsparty 2026

    Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, fand zum zweiten Mal eine Faschingsparty für unsere Jüngsten statt.

    Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr war schnell klar, dass es auch heuer wieder eine kleine, aber feine Feier für die Kinder unserer Kameradinnen und Kameraden geben soll. Einige Mitglieder machten sich erneut an die Organisation und verwandelten die Fahrzeughalle in einen fröhlichen, bunten Partybereich.

    Wie schon im letzten Jahr wurde ausreichend Platz geschaffen, damit sich die Kinder mit verschiedensten Fahrzeugen austoben konnten. Es wurde gefahren, gelacht und gespielt und die Begeisterung war groß.

    Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen. Verschiedene Burger, Dukatenchips mit Knoblauchsoße sowie der beliebte Fire Food Mix mit Zwiebelringen, Chili-Cheese-Nuggets und Jalapeño Poppers sorgten für die passende Stärkung zwischendurch. Natürlich durften auch heuer die traditionellen Faschingskrapfen von der Bio Kreativbäckerei Markus Kürrer nicht fehlen.

    Die Familien und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn verbrachten gemeinsam einen gemütlichen und lustigen Nachmittag, der einmal mehr zeigte, wie wichtig neben dem Einsatzgeschehen auch das kameradschaftliche Miteinander ist.

    Nach der zweiten erfolgreichen Auflage ist die Faschingsparty auf dem besten Weg, zu einer kleinen Tradition zu werden. 🎉

  • Menschenrettung aus einem Baum

    Menschenrettung aus einem Baum

    Am Montag, dem 02.02.2026, stand bei uns eine Übung zum Thema Retten aus Höhen am Programm.

    Übungsannahme war ein selbständiger Baumpfleger, der alleine arbeitete und nach einem Sturz bewegungslos in seinem Auffanggurt hängen blieb. Dabei wurde von einem sogenannten Hängetrauma ausgegangen, einem lebensbedrohlichen Zustand, bei dem durch das regungslose Hängen Blut in den Beinen versackt. Ohne rasche Rettung, idealerweise innerhalb von 10 bis 20 Minuten, drohen Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall der Tod.

    Angenommen wurde auch, dass sich das Szenario in einem Innenhof abspielt, in dem keine Zufahrt mit unserem WLF-K möglich war. Somit mussten wir uns mit den vorhandenen Mitteln und der vorhandenen Ausrüstung behelfen.

    Ein erster Versuch wurde gestartet, die verunfallte Person mittels Ausschubleiter zu erreichen. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass wir trotz aller Bemühungen nicht ausreichend an die Person herankamen. Also wurde nochmals gemeinsam überlegt, welche weiteren Möglichkeiten zur Rettung bestehen.

    Am Punkt gebracht sind wir mit unseren Ressourcen und unserer Ausrüstung an unsere Grenzen gestoßen. Gemeinsam wurde entschieden, dass wir der Person unter diesen Umständen nicht weiterhelfen konnten und in so einem Fall umgehend entsprechendes Fachpersonal hinzugezogen werden müsste, was realistisch betrachtet bereits bei der Alarmierung notwendig gewesen wäre.

    Nach dieser Erkenntnis wurde die Übung beendet.

    Auch wenn das Szenario kein Happy End hatte, war es eine wichtige und lehrreiche Übung. Denn zu wissen, wo die eigenen Grenzen liegen und wann zusätzliche Kräfte erforderlich sind, ist genauso entscheidend wie eine erfolgreiche Rettung.

  • Mitgliederversammlung 2026 mit Kommandowahl

    Mitgliederversammlung 2026 mit Kommandowahl

    Am Freitagabend, dem 23. Jänner 2026, fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn mit der anschließenden Wahl des Feuerwehrkommandos statt.

    Zu Beginn begrüßte Kommandant Mario Liebhart Bürgermeister Gerhard Toifl sowie Altbürgermeister und Ehrenabschnittsbrandinspektor Horst Gangl. Stellvertretend für alle Ehrendienstgrade wurden Ehrenabschnittsbrandinspektor Johann Tillmann und Ehrenoberverwalter Heinrich Mechtler herzlich willkommen geheißen.

    Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an unsere verstorbenen Kameraden ließ Hauptbrandinspektor Liebhart das vergangene Jahr Revue passieren.
    2025 war ein ereignisreiches und einsatzintensives Jahr.
    Zu insgesamt 76 Einsätzen rückten wir aus und leisteten dabei 1.191 Einsatzstunden.
    Diese gliederten sich in 8 Brandeinsätze, 2 Fehlalarme, 2 Brandsicherheitswachen, 59 technische Einsätze sowie 5 Schadstoffeinsätze.
    Auch die Jahresberichte der Zugskommandanten, Fachchargen und Sachbearbeiter unterstrichen eindrucksvoll den hohen Einsatz der Mannschaft im vergangenen Jahr.

    Nach dem Bericht des Leiters des Verwaltungsdienstes, Oberverwalter Martin Zotter, sowie der Genehmigung des Rechnungsabschlusses folgte der Tagesordnungspunkt Wahlen.

    Bevor Bürgermeister Toifl den Wahlvorsitz übernahm, richtete Kommandant Liebhart nochmals persönliche Worte an die Versammlung und bedankte sich beim bisherigen Kommandant-Stellvertreter Oberbrandinspektor Roman Meisel für die gemeinsame Amtsperiode. Als Zeichen des Dankes überreichte er seinem scheidenden Stellvertreter einen Geschenkskorb mit einer kleinen Weinauslese sowie eine goldene Erinnerungsplakette. Für kalte Nächte am Hochsitz durfte auch ein gravierter Flachmann nicht fehlen.
    Der langanhaltende Applaus der Mannschaft unterstrich den großen Dank und die Wertschätzung für Roman Meisel, der sich mit abschließenden Worten verabschiedete.

    Im Anschluss führte Bürgermeister Toifl gemeinsam mit seinen Wahlhelfern die Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters durch.
    Kommandant Mario Liebhart wurde dabei einstimmig in seinem Amt bestätigt.
    Zur Wahl des Kommandant-Stellvertreters stellte sich Hauptbrandmeister Christian Ludwig, der ebenfalls mit klarer Mehrheit gewählt wurde.

    Beide nahmen die Wahl an und wurden im Anschluss vom Bürgermeister angelobt.
    Darüber hinaus wurde Martin Zotter erneut zum Leiter des Verwaltungsdienstes ernannt.

    Abschließend richtete Bürgermeister Toifl einige Worte an die anwesenden Kameradinnen und Kameraden, blickte auf das vergangene Jahr aus Sicht der Gemeinde zurück und bedankte sich für den großen Einsatz der Feuerwehr.

    Nach dem Punkt Allfälliges lud das neu gewählte Kommando alle Anwesenden zu Speis und Trank ein und beendete damit die Mitgliederversammlung.