Beitragsart: Übung

  • Weihnachtsfeier der Feuerwehrjugend

    Weihnachtsfeier der Feuerwehrjugend

    Pünktlich zu den Weihnachtsferien fand am Freitagabend, dem 23.12. die letzte Jugendstunde für das Jahr 2022 statt.
    Diese Gelegenheit nutzte Bürgermeister Horst Gangl und lud die anwesenden Feuerwehrjugendmänner und ihre Betreuer zum Essen ein.
    Nach einigen Worten von Jugendoberhaupt Gerald König und Bürgermeister Gangl ließen sich alle Anwesenden die Riesenpizzen schmecken und beendeten somit ein aufregendes und ereignisreiches Jahr 2022.

  • Ehrung für Einsatz in Frankreich

    Ehrung für Einsatz in Frankreich

    Dank & Anerkennung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes an unsere Feuerwehrmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ERNSTBRUNN für ihren Einsatz im NÖ Katastrophenhilfsdienst beim Waldbrandeinsatz 2022 in Frankreich.
    https://cms.ff-ernstbrunn.at/waldbrandeinsatz-in-frankreich/


    Am Montagabend, dem 28.11.2022 fand ein Festakt zur Würdigung des couragierten Einsatzes in Frankreich, Nähe Bordeaux statt.
    Im Beisein von Innenminister Gerhard Karner, dem zweiten Landtagspräsidenten Karl Moser, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Major Francoise Bortolotti und Oberstabsbootsmann Andreas Boussemart als Vertreter der französischen Botschaftwurden rund 80 Kameradinnen und Kameraden aus ganz Niederösterreich das Katastrophen-Verdienstzeichen des ÖBFV verliehen.
    Durch die Veranstaltung führte der Fernsehmoderator Gernot Rohrhofer.

    Fotos: Matthias Fischer

  • Jährlicher Atemschutz-Leistungstest

    Jährlicher Atemschutz-Leistungstest

    Am Samstagnachmittag dem 26. November fand wieder der jährliche Atemschutz Leistungstest in der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn statt.
    Die Atemschutzgeräteträger absolvierten den sogenannten Finnen-Test, bei dem sie fünf Stationen in einer vorgegebenen Zeit abschließen mussten.
    Station 1: Gehen 100 m mit 2 Kanistern (100 m je 16,6 kg)
    Station 2: Stiege hinauf und heruntersteigen (etwa 180 Stufen; 90 hinauf und 90 hinunter)
    Station 3: Hämmern (6 kg) eines LKW Reifen (47 kg) 3 m
    Station 4: Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen
    Station 5: 15 m C-52-Druckschlauch einfach einrollen

  • Notstromversorgung BH-Korneuburg

    Notstromversorgung BH-Korneuburg

    Übung für den Ernstfall

    Am Freitagnachmittag, dem 25. November, fand eine Testung der Notstromeinspeisung in das Gebäude der Bezirkshauptmannschaft Korneuburg statt.
    Sollte es aufgrund eines technischen Gebrechens, einer planmäßigen Abschaltung oder eines Blackouts zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen, wird das dafür in Ernstbrunn stationierte Aggregat angefordert, um das BH-Gebäude wieder mit Strom zu versorgen. Kurz nach Mittag, rückten zwei Kameraden, darunter der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, Hauptbrandinspektor Mario Liebhart, mit dem Aggregat an, um gemeinsam mit dem Technikerteam vor Ort den Testlauf durchzuführen.
    Ein Mitarbeiter der Netz Niederösterreich GmbH trennte das Gebäude vom örtlichen Stromnetz und machte es somit spannungslos.
    Mit dem Wegschalten der Energieversorgung konnte die USV-Anlage belastet und geprüft werden. Alle Geräte auf dieser unabhängigen Stromversorgung funktionierten ohne Ausfall normal weiter.
    Nach circa einer Stunde ohne Strom wurde das Aggregat mit einer Leistung von 150kVa in Betrieb genommen und von den Haus- und Elektrotechnikern an das Bürogebäude angeschlossen. Nach knapp einer Stunde konnte der Testlauf positiv beendet werden.

    Der Bezirkshauptmann Mag. Andreas Strobl war von der Durchführung und dem Ablauf dieser Prüfung sehr zufrieden und ist sich daher sicher, dass das Gebäude der Bezirkshauptmannschaft für den Notfall gerüstet ist.

  • Novemberübung

    Novemberübung

    Das Thema der Monatsübung am Montagabend, den 07. November, war ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen.
    Vor Ort bot sich für den Einsatzleiter folgendes Szenario:
    Zwei PKWs kollidierten auf der L3086, der Verbindungsstraße zwischen der B40 und der L27 beim Haidhof.
    Ein Fahrzeug landete durch die Wucht des Aufpralls im Straßengraben und der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Der zweite Kleinwagen wurde in einen Graben geschleudert und blieb am Dach liegen, darin befanden sich zwei Personen, die das Unfallfahrzeug nicht mehr verlassen konnten.
    Die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges baute den Brandschutz auf und befreite den eingeklemmten Beifahrer aus dem roten Fahrzeug. Mit nur wenigen Handgriffen konnte sich die Fahrzeugbesatzung einen Zugang zum Verletzten schaffen und rettete diesen über die Beifahrertüre.
    Die Einsatzkräfte des Hilfeleistungsfahrzeuges hatten es erheblich schwerer. Das auf dem Dach liegende Fahrzeug musste zuerst gegen abrutschen gesichert werden. Nachdem der silberne PKW mit der Seilwinde des HLF3 gesichert war, konnte die erste Person über eine Seitentür gerettet werden.
    Der Fahrer hingegen war schwieriger zu befreien, da er sich im Gurt hängend zwischen Sitz und Fahrzeugdach verkeilt hatte.
    Unter Zuhilfenahme des hydraulischen Rettungsgerätes konnte der eingeklemmte Fahrer ebenfalls befreit werden und den Rettungskräften übergeben werden.
    Nach der abgeschlossenen Menschenrettung wurde unserem jüngsten aktiven Mitglied das Arbeiten mit dem Rettungsgerät erklärt.
    Natürlich wurde die Theorie gleich in die Praxis umgesetzt und so konnte Probefeuerwehrmann Kremser seine ersten Schnitte mit der Rettungsschere durchführen und die erste Fahrzeugtüre mit dem Spreizer öffnen.
    Nachdem die Übung beendet und die Nachbesprechung vor Ort abgehalten wurde, konnten die Unfallfahrzeuge mit dem Wechselladefahrzeug abtransportiert werden.