Am Freitagvormittag, den 22. November 2024, wurde der Christbaum für unsere Feuerwehrzentrale geholt und aufgestellt.
Die stattliche Fichte wird am 30. November als leuchtender Mittelpunkt unseres Punschstandes dienen und für weihnachtliche Stimmung sorgen.
Eine kleine Abordnung machte sich dafür am Vormittag nach Maisbirbaum auf den Weg, wo unser großzügiger Baumspender, Manfred Bauer, bereits auf uns wartete. Dank der professionellen Arbeit unseres „Baumprofis“ war die Fichte rasch gefällt und konnte auf dem Wechsellader sicher verstaut werden.
Nach dem Transport nach Ernstbrunn wurde der Baum mit Hilfe des Krans an seinem Platz vor der Feuerwehrzentrale aufgestellt. Im Anschluss wurden gleich mehrere Lichterketten angebracht, um den Baum in festlichem Glanz erstrahlen zu lassen.
Am Samstag, dem 30. November, wird die geschmückte Fichte alle Gäste, ob Groß oder Klein, mit ihrem Lichterglanz begeistern und eine besinnliche Atmosphäre schaffen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Baumspender, Manfred Bauer aus Maisbirbaum, für seine großzügige Unterstützung!
Beitragsart: Übung
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Christbaum für die Feuerwehrzentrale
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Jährlicher Atemschutz-Leistungstest
Am Freitagabend, den 22. und Samstagvormittag den 23. November 2024 fand wieder der jährliche Atemschutz Leistungstest in der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn statt.
Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Au absolvierten an den beiden Tagen knapp 20Mann den sogenannten Finnen-Test, bei dem sie fünf Stationen in einer vorgegebenen Zeit abschließen mussten.
Station 1: Gehen 100 m mit 2 Kanistern (100 m je 16,6 kg)
Station 2: Stiege hinauf und heruntersteigen (etwa 180 Stufen; 90 hinauf und 90 hinunter)
Station 3: Hämmern (6 kg) eines LKW Reifen (47 kg) 3 m
Station 4: Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen
Station 5: 15 m C-52-Druckschlauch einfach einrollen
Auch der Cooper-Test, bei dem je nach Alter eine gewisse Laufstrecke in 12min gelaufen werden musste wurde von einigen Kameraden absolviert. -

Brandschutzbegehung und Einschulung bei der Windkraft Simonsfeld
Am Abend des 11. November fand im neuen Bürogebäude der Windkraft Simonsfeld AG (WKS) am Energiewende-Platz 1 in Ernstbrunn eine umfassende Brandschutzbegehung statt. Neben der Begehung umfasste der Termin auch eine Einschulung auf die Liftanlage.
Für das Kommando und die Fachchargen der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn bot sich dabei erstmals die Gelegenheit, den kürzlich fertiggestellten Zubau des Gebäudes zu besichtigen. Herr Ofner, Brandschutzbeauftragter der WKS, begrüßte die Teilnehmer zu Beginn und führte mit einer Einführung in den Aufbau und die Besonderheiten des Gebäudes durch den Abend.
Nachhaltige Bauweise mit regionalen Materialien
Das moderne Bürogebäude beeindruckt durch seine nachhaltige Bauweise.
Während der Keller in Betonbauweise errichtet wurde, besteht der restliche Gebäudekomplex aus einer innovativen Holzkonstruktion mit vorgelagerten Lehm-Kalkstein-Wänden. Besonders hervorzuheben ist, dass der verwendete Lehm aus dem Aushub vor Ort stammt, während der Kalkstein im Kalkwerk Ernstbrunn gewonnen wurde.
Fokus auf Technik und Sicherheit
Neben den Büro- und Lagerräumlichkeiten standen vor allem die verbaute Technik und die Sicherheitsinfrastruktur im Fokus der Begehung. Dazu zählen moderne Stromspeicher, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und die umfassende Brandschutzausstattung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Liftanlage, deren Funktionsweise und Sicherheitsmaßnahmen ausführlich erläutert wurden.
Fazit der Begehung
Nach knapp zwei Stunden endete die informative Führung, die bei allen Teilnehmern großen Eindruck hinterließ. Kommandant Mario Liebhart bedankte sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn herzlich für die detaillierte und lehrreiche Begehung.
„Wir hoffen zwar, dass wir hier nie zu einem Einsatz gerufen werden, fühlen uns jedoch bestens vorbereitet,“ betonte Kommandant Liebhart. Besonders erfreulich, die WKS hat bereits eine Einladung für eine Feuerwehrübung im kommenden Jahr ausgesprochen, auf die sich die Mannschaft jetzt schon freut.
In diesem Sinne bedanken wir uns herzlich bei der Windkraft Simonsfeld AG für die Gastfreundschaft und die wertvollen Einblicke in dieses zukunftsweisende Gebäude. -

Übung Beladeplan
Am Montagabend, dem 4. November, stand bei unserer monatlichen Übung das Thema Fahrzeugbeladung im Mittelpunkt. Ziel der sogenannten Beladeplan-Übung ist es, sicherzustellen, dass jedes Mitglied genau weiß, wo sich welches Ausrüstungsstück in unseren Einsatzfahrzeugen befindet. Diese Schulung findet einmal jährlich statt.
Die anwesenden Kameradinnen und Kameraden wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt und erhielten jeweils einen Satz Kärtchen, die mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen beschriftet waren. Gemeinsam arbeitete jede Gruppe die Kärtchen durch, indem sie systematisch überprüfte, wo die jeweiligen Gegenstände im Fahrzeug verstaut sind.
Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf unser Rüstlöschfahrzeug gelegt, das kürzlich umfassend modernisiert wurde. Durch das Refurbishment hat sich die Anordnung der Ausrüstung stark verändert, was eine detaillierte Schulung notwendig machte.
Nach mehr als zwei Stunden konnte der Übungsleiter das Übungsende bekannt geben. Im Anschluss wurden in geselliger Runde noch Details vertieft und einige Fachgespräche geführt. -

Totengedenken zu Allerheiligen
Am 1. November, zu Allerheiligen, fand wie jedes Jahr eine Gedenkmesse mit anschließender Kranzniederlegung für unsere verstorbenen und gefallenen Kameraden statt.
Die Messe wurde von Feuerwehrkurat Pfarrprovisor Mag. Siegfried Bamer und Diakon Ing. Mag. Lukas D. Albert abgehalten, musikalisch begleitet von der Musikkapelle Ernstbrunn.
Im Anschluss an die heilige Messe legten die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn, Steinbach und Thomasl, die Gemeinde Ernstbrunn, der österreichische Kameradschaftsbund – Ortsverband Ernstbrunn, das Rote Kreuz – Ortsstelle Ernstbrunn und der Sportklub Raika Ernstbrunn Kränze am Kriegerdenkmal und am Gedenkstein der Kriegsopfer nieder.
Nach einer Rede unseres Bürgermeisters Gerhard Toifl begaben sich alle Teilnehmer gemeinsam zum Friedhof, um dort den Verstorbenen zu gedenken. Abschließend segnete Feuerwehrkurat Sigi Bamer alle Gräber der verstorbenen Mitmenschen.